• Schlaf – warum er so wichtig ist!

    „Los, ab ins Bettchen“, ruft der Papa Arno zur kleinen Lara. Die will aber noch spielen und findet schlafen sowieso total unwichtig – „dabei passiert ja eh nichts“. Ein häufiges Szenario in Kinderzimmern. Allerdings stellt Lara eine berechtigte Frage: wozu ist Schlaf eigentlich gut?

    Was passiert im Schlaf?

    Wenn der Mensch friedlich eingeschlummert ist, erholt sich der Körper von den Strapazen des Tages. Er verarbeitet die Erlebnisse – das Gehirn erschafft dabei Nervenverbindungen, die beispielsweise dafür sorgen, dass Wissen und Neuerlerntes im Gehirn abgespeichert werden. Im Kinderalter ist Schlaf besonders wichtig, denn im Schlaf wächst der Körper. Und du träumst doch auch davon, einmal groß und stark zu werden, oder?

    Nicht jeder Schlaf ist gleich. Es gibt verschiedene Phasen des Schlafens. Die Phasen reichen vom ersten Stadium, dem leichten Schlaf, bis zum fünften Stadium, dem Tiefschlaf.

  • Was passiert, wenn man nicht ausreichend viel schläft?

    Bekommt der Mensch nicht ausreichend Zeit zum Schlafen, wird er müde, unkonzentriert und bekommt schnell schlechte Laune. Ohne Schlaf keine Leistung! Egal, ob beim Sport, in der Schule oder bei einem einfachen Telefongespräch – ohne ausreichend Schlaf wird es dir viel schwerer fallen, den Tag zu bewältigen.

    Welche Schlaftypen gibt es?

    Langschläfer oder Frühaufsteher? Die einen gehen zeitig ins Bett und stehen dafür früh wieder auf – die Frühaufsteher. Sie haben morgens die meiste Energie, abends sind sie dafür schon ausgepowert. Hingegen kommt der Langschläfer nur schwer aus den Federn – dafür ist er abends noch voller Elan. Ob man Frühaufsteher oder Langschläfer ist, wird in den Genen vererbt. Sind deine Eltern beide Frühaufsteher, so wirst du aller Voraussicht nach ebenfalls einer sein.

  • Wie viel Schlaf benötigt der Mensch am Tag? Gibt es Unterschiede zwischen mir und einem Erwachsenen?

    Manche Erwachsene schlafen nur sechs, andere schlafen neun Stunden pro Tag.

    Durchschnittlich verbringt jeder Deutsche ca. 8,22 Stunden im Traumland (Quelle: Statistisches Bundesamt). Für einen Erwachsenen reichen pro Tag, laut Schlafexperten, sieben bis acht Stunden Schlaf aus.

    Ein Säugling, der einen Monat alt ist, schläft rund 15 Stunden am Tag. Eine Menge, oder? Ein fünfjähriges Kind schläft durchschnittlich elf Stunden am Tag. Mit neun Jahren sind es immerhin noch zehn Stunden, die man pro Tag im Bettchen verbringt.

    Je älter der Mensch wird, desto weniger Schlaf braucht er.

    Was passiert beim Träumen?

    Beim Träumen werden Gefühle und Stimmungen des Tages verarbeitet. Das ist übrigens auch die Ursache von Alpträumen. Wenn du etwas Schlimmes erlebt hast und nicht darüber gesprochen hast, dann kann es sein, dass du es erst beim Träumen verarbeitest. Ein weiteres Phänomen ist das Vergessen von Träumen. Dagegen hilft nur, sie gleich nach dem Aufwachen aufzuschreiben!

  • Warum kann ich nicht einschlafen?

    Lara hat oft das Problem, dass sie von Papa Arno ins Bett geschickt wird und dann nicht einschlafen kann. Dabei ist die Erklärung ganz einfach. Bis zum letzten Moment vorm Einschlafen guckt Lara noch Fernsehen oder zockt auf ihrer Spielekonsole. Dabei entstehen viele Informationen für das Gehirn. Der Körper braucht aber das Signal, dass er sich zu Bett begeben soll.

    Darum ist es ratsam, den Körper eine Stunde vorm Schlafen nicht mehr mit solchen Dingen zu belasten. Als Alternative kann man noch Lesen sowie Musik oder Hörspielen lauschen. Weitere negative Faktoren können Lichter und Geräusche sein wie beispielsweise das Standby-Licht der Hi-Fi-Anlage oder das Brummen des DVD-Players. In diesem Fall empfiehlt es sich einfach alle elektronischen Geräte auszuschalten.

    Warum schnarchen manche Menschen?

    Papa Arno schnarcht – und das so laut wie ein vorbeifahrender Lastwagen (ca. 90 Dezibel). So laut kann das Schnarch-Geräusch, laut Experten, nämlich werden. Der Grund für das „Sägen“ ist das Gaumensegel.

  • Das ist ein Halsmuskel, der wie alle anderen Muskeln auch, beim Schlafen erschlafft – und dann schwingt das Gaumensegel umher. Da Schwingungen Geräusche erzeugen, entstehen die Schnarch-Geräusche.

    Warum wacht der Schnarchende vom Krach nicht auf?

    Papa Arno schläft so fest, dass ihn nicht mal der Lärm, den er selbst verursacht, stört – er befindet sich in der Tiefschlafphase. Ab und zu wachen die Schnarcher dann aber doch auf, nämlich wenn sie sich in einer anderen Schlafphase befinden.

    Mit dem Alter ist die Wahrscheinlichkeit, dass man schnarcht, höher. Während nur ca. zehn Prozent aller Kinder schnarchen, sind es bei erwachsenen Männern 60 Prozent und bei erwachsenen Frauen 40 Prozent. Ursachen, warum ein Mensch schnarcht, gibt es viele wie z.B. Allergien oder Übergewicht. Grundsätzlich hat der Schnarcher immer Probleme mit den Atemwegen.

    • 10 Tipps um besser zu Schlafen

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