Trendscout - ein trendy Beruf

Was ist eigentlich ein Trendscout?
Ein Trendscout ist jemand, der nach Trends Ausschau hält, denn Scout bedeutet zu Deutsch „Späher“.  Ein Trend zeigt eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung an. Diese kann zu der bisherigen z. B. genau entgegengesetzt oder auch leicht abgewandelt sein. Ein Beispiel sind die Röhrenjeans. Die waren schon mal in den 80er Jahren total angesagt. Vor einigen Zeit fingen einige Leute, darunter auch bekannte Stars, damit an, diese Hosen wieder zu tragen: ein Trend war gesetzt, der sich bis in die deutschen Läden verbreitet hat. Heute trägt die Röhrenjeans fast jeder. Was aber passiert, wenn – z. B. Heidi Klum - häufig wieder Schlaghosen trägt? Richtig, auch das könnte der Beginn eines neuen Trends sein. Schlaghosen könnten dann wieder „in“ werden und die Röhrenjeans ablösen. Trends können in jedem Bereich zu finden sein, nicht nur in der Mode, sondern auch in der Musik, in der Technik oder im Sport.

Wie lange hält ein Trend an?
Trends können sehr schnelllebig sein, manchmal kann etwas heute „In“ sein und morgen schon wieder „Out“. Andere Trends entwickeln sich zu „Dauerbrennern“ und bleiben lange Zeit aktuell.
 
Ein Trendscout muss also vor allem eines tun:  immer mit offenen Augen unterwegs sein und ein großes Interesse an Farben, Formen und Gestaltung mitbringen. Solche Scouts hat z. B. auch die Berliner Agentur cobra youth communications.  Hier können vor allem auch Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren berichten, was sie für die nächsten Trends halten.  Mehrmals im Monat finden Beiräte mit unterschiedlichen Trendscouts statt, die zusammen über  die angesagte Produkte, neue Mode- oder Musiktrends  diskutieren. 

Trendscout-Runde – im Hintergrund Mitarbeiter von unterschiedlichen Firmen, die interessiert zuhören was die Trendscouts zu sagen haben

Die Trendscouts berichten aber nicht nur über das, was sie sehen, sondern probieren selbst auch neuste Produkte und  Internetseiten aus oder bewerten Plakate oder Fernsehwerbungen.
Aber natürlich können sich nicht nur  Kinder in diesem Job ausprobieren. So gibt es bereits Studiengänge für diejenigen, die den Beruf Trendscout ausüben möchten.

Gibt es Profi-Trendscouts?
Ja! Ist man professioneller Trendscout in einer großen Firma, muss man vor allem viel Reisen. Man trifft sich mit vielen Experten aus der ganzen Welt, die sich z.B. im Bereich Mode sehr gut auskennen und diskutiert mit ihnen darüber, was in der nächsten Saison angesagt und was total out ist.  So können Firmen ihre Produkte dem Trend anpassen und dadurch mehr davon verkaufen.  

Trendscout-Kids gerade beim Bewerten von einer Internetseite

Doch wer beginnt einen Trend?
Wie bereits gesagt: Stars fangen oft Trends an. Oder mutige Menschen, die sich trauen, etwas vor allen anderen zu tragen oder zu benutzen. Solche Leute nennt man dann „Trendsetter“.  Deswegen ist es auch wichtig, dass man als Trendscout immer auf dem neusten Stand ist, wenn es um die VIPs dieser Welt geht.  Fernsehen  und Kino ist aber auch sehr wichtig, denn neue Filme oder Fernsehsendungen können auch Trends hervorrufen. 

Auch du kannst einen Trend hervorrufen
Probiere es doch mal aus:  ziehe z.B. etwas in der Schule an, was sonst keiner an hat. Nach einiger Zeit wirst du vielleicht nicht mehr die einzige sein, die sich so kleidet wie du, weil dein Look anderen Mitschülern gefällt und sie ihn nachahmen. Dafür braucht man keine teuren Designer- oder Markenklamotten. Im Gegenteil! Deine Kreativität ist gefragt. Ein alter Schal deiner Mutter oder ein Hemd mit einer Gürtelschnalle von Papa – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wer glaubt, ein guter Trendscout zu sein, kann sich übrigens bei cobra youth communications als jugendlicher Trendscout bewerben. Allerdings solltest du aus Berlin kommen.  Alle Infos findest du unter:  www.cobrayouth.de

Hast du noch Fragen dazu, dann schreib der Agentur eine Email info(at)cobrayouth.de

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