20 Fakten zum Sommer

  • 1) Von 1950 bis 1979 gab es in der Bundesrepublik Deutschland keine Sommerzeit mit Uhrumstellung. Sieben Jahre nach der Ölkrise wurde sie aber in Westeuropa aus Gründen des Energiesparens wieder eingeführt.

    2) Der Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann (1845-1930) baute 1882 den ersten Strandkorb für die rheuma-kranke Elfriede von Maltzahn, die sich als Badegast in Warnemünde eine Sitzgelegenheit wünschte.

    3) Im Sommer liegt die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer in Deutschland je nach Ort zwischen 1.300 und 1.900 Stunden pro Jahr. Der jährliche Mittelwert liegt bei 1.550 Stunden Sonnenschein.

    4) Ein Sommertag ist ein Sommertag, wenn die Tageshöchsttemperatur von über 25° Celsius erreicht ist. Die Bezeichnung "Hitzetag" ist veraltet und wird kaum noch verwendet.

    5) Westlich von Antalya liegt mit 200 Kilometer Länge der längste Strand der Türkei. Patara ist zugleich der längste Strand in Europa.

  • 6) Hitzefrei in der Schule geht auf einen preußischen Ministerialerlass vom 16. Juni 1892 zurück. Hitzefrei gibt es, wenn das Schulthermometer in einer Pause 28 °C oder mehr anzeigt. Es gibt aber keine einheitliche Regelung in Deutschland.

    7) Sandsation ist ein internationales Sandskulpturenfestival in Berlin, das seit 2003 jeweils im Sommer stattfindet.

    8) Das erste Strandrecht hieß "Jus naufragii". Es bestimmte im frühen Mittelalter, dass Schiffbrüchige mit Leib und Leben dem König verfallen.

    9) Auf dem Klippeneck am südlichen Rand der Schwäbischen Alb (973 m) wurde die bislang höchste jährliche Sonnenscheindauer gemessen: 2329 Stunden im Jahr 1959.

    10) Die geringste jährliche Sonnenscheindauer wurde mit 929,1 Stunden im Jahr 1995 in Ruhpolding/Chiemgau (700 m) erfasst.

  • 11) Spitzenwerte der Sonnenscheindauer weltweit: Santa María del Yocavil mit 360 Tagen. Sal (Kap Verde, 350 Tage), Naturns, Südtirol Italien (315 Tage), Calvià (Mallorca), Spanien und Kreta, Griechenland (300 Tage).

    12) Die Strahlungsleistung der Sonne in der Bundesrepublik Deutschland bei klarem bis leicht diffusem Himmel im Sommer: 600–1000 W/m².

    13) Statistisch nimmt auf den meisten Kontinenten die Sonnenscheindauer mit abnehmender geografischer Breite zu. Ausnahme: Tropen und teilweise die Polargebiete.

    14) Ein Badehandtuch sollte regelmäßig mit mindestens 60 °C gewaschen werden. Wenn möglich nur mit ganz intimen Freunden oder Familienangehörigen teilen. Der Grund: Krankheitsüberträger könnten übertragen werden.

    15) Sonnenstrahlen sind positiv bei der Bildung von Vitamin D3 im Körper. Sie stärkt den Kreislauf und erhöht so den Blutsauerstoffgehalt. Sonnenlicht wirkt depressionslösend. Es unterstützt die Selbstheilung der Haut.

  • 16) Das Barfußlaufen am Sandstrand fördert das Wohlbefinden und trägt zum Stressabbau bei.

    17) Der Sommer beginnt mit der Sommersonnenwende. Die Sonne steht dann senkrecht über dem 23. Wendekreis. Auf der Nordhalbkugel geschieht dies am 21. Juni, auf der Südhalbkugel am 21. oder 22. Dezember.

    18) Die Hitzewelle 2003 brach in Deutschland Höchsttemperatur-Rekorde (seit 1540). Die Temperaturen lagen 2-3 Grad über den höchsten bisher gemessenen Temperaturen.

    19) Die Temperaturverläufe in der Antarktis waren im Rekordsommer 2003 in den letzten 400.000 Jahren nie so hochgeschnellt.

    20) Im Sommer essen es die Deutschen am liebsten: Eis. 587 Millionen Liter Markeneis werden jährlich verspeist. Lecker!

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