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Wie schützt du dich vor Sonnenbrand?

Die Sonne lacht, endlich ist der Sommer da! Doch aufgepasst: Die Gefahr sich einen Sonnenbrand einzufangen, ist groß.
Hier findest du Tipps und Tricks, damit du der Sonne nicht gnadenlos ausgeliefert bist.
Was darf in deiner Strandtasche auf keinen Fall fehlen?
Wasserfestes Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Mütze, Sonnenbrille und etwas zu Trinken nicht vergessen. Die Haut von Kindern ist viel dünner und anfälliger als die Haut der Erwachsenen, da sich die Schutzmechanismen erst entwickeln müssen.
Aber welcher Hauttyp bist du eigentlich?
Du hast rötliche Haare, helle Haut und Sommersprossen: Sonnenbrandgefahr nach fünf bis zehn Minuten.
Du hast blonde Haare, graue, blaue oder grüne Augen, dann liegt die Sonnenbrand-Gefahr bei dir bei zehn bis 20 Minuten. Und bei dunkelblonden bei 20 bis 30 Minuten.
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Du hast dunkle Haare und hellbraune Haut, dann liegt deine Sonnenbrandgefahr höchstens bei 40 Minuten, aber meistens bleibst du von einem Sonnenbrand verschont.
Wenn du farbige Haut hast, brauchst du dir fast keine Gedanken zu machen, denn du bekommst selten einen Sonnenbrand.
Was bewirken UVA-Strahlen der Sonne eigentlich?
UVA-Strahlen dringen bis in das Bindegewebe ein und sind dort Ursache für chronische Lichtschäden (z.B. Hautalterung). Nun bist du am Strand oder See angekommen, hier solltest du dich nicht direkt in die Sonne knallen, vor allem nicht in die Mittagssonne, sondern im Schatten bleiben. Dort wirst du auch braun. Du solltest viel trinken und dich auch nach dem Baden wieder eincremen.
Auch beim Schwimmen kannst du einen Sonnenbrand bekommen, denn in einer Wassertiefe von 50 cm erreichen Schwimmer noch 60 Prozent der UVB- und 85 Prozent der UVA-Strahlung.
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Wie schütze ich mich aber nun vor langfristigen Hautschäden?

Nicht nur der entsprechende Lichtschutzfaktor ist wichtig, sondern auch ein ausreichender UVA-Schutz. Am besten einen Schutz mit der Kennzeichnung UVA/UVB-Schutzbalance wählen. Diese schützen die Haut gleich gut vor UVA- und UVB-Strahlen.
Welche Kleidung schützt vor Sonnenbrand?
Dunkle, dicht gewebte Kleidung schützt am besten.
Autsch! Nun hast du doch einen Sonnenbrand bekommen! Was nun?
Bei leichten Hautrötungen reicht das Behandeln mit einem Après- Produkt aus. Bei mäßigem Sonnenbrand ohne Blasenbildung bringt kühles Duschen (ca. 25 Grad Celsius) oder Umschläge schnell Linderung.
Aber vorsichtig vor einer Unterkühlung! Oder verwende eine kühlende Creme, Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank. Außerdem solltest du viel Wasser trinken und im Freien Kleidung tragen, die die betroffenen Stellen überdeckt.
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Wann solltest du einen Arzt aufrufen?
Bei Schmerzen sowie Blasenbildung. Offene Blasen nie selbst öffnen wegen der Infektionsgefahr. Bei Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen. Bloß keinen Sonnenbrand holen! Denn es ist unbestritten, dass durch einen Sonnenbrand die Entstehung von Hautkrebs im Alter gefördert wird.
Ganz gefährlich sind Sonnenbrände bei Kindern.
Die Rate der Hautkrebserkrankungen hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Jedes Jahr erkranken 144.000 Menschen neu an Hautkrebs. Über 20.000 Menschen kommen jedes Jahr dazu, die an der gefährlichsten Form des Hautkrebses, dem malignem Melanom, erkranken.
Der Hautkrebs ist Folge übermäßiger UV-Belastung. Jedes Jahr sterben rund 3.000 Menschen an Krebs. Das Melanom ist ein bösartiger Hauttumor. Er wird schwarzer Hautkrebs genannt, weil es häufig wie ein sehr dunkler Leberfleck aussieht.
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Er entsteht aus den Zellen, die für die Hautfarbe verantwortlich sind. Deswegen ist es umso wichtiger, dass ihr mindestens ein Mal im Jahr zum Hautarzt geht und eure Leberflecken untersuchen lasst.
Zu den Risikogruppen zählen: Menschen, die als Kinder häufig Sonnenbrand hatten und solche deren Immunabwehr geschwächt ist. Also lieber keinen Sonnenbrand, denn am schönsten ist es doch, den Sonnenuntergang ohne einen kräftigen Sonnenbrand zu genießen und den Sommer mit vielen tollen Ereignissen zu erleben.